Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Orgeln
  • Verein
  • Anton Bruckner & Mariendom 2024
Hauptmenü ein-/ausblenden Startseite Suche ein-/ausblenden Barrierefreiheit-Einstellungen ein-/ausblenden
Dommusikverein Linz
Dommusikverein Linz
Barrierefreiheit Einstellungen
Schriftgröße
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
Kontrasteinstellungen
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Inhalt:
So. 26.05.19

„Drei, zwei, eins ... Mai!“ im Mariendom

ORGEL.SINNE
Lichterspiel im Mariendom Linz bei der Langen Nacht der Kirchen 2019

Autor Rudolf Habringer und Domorganist Wolfgang Kreuzhuber beeindruckten bei der Langen Nacht der Kirchen am 24. Mai 2019 mit ihrer musikalisch-literarischen Stunde.

Rudolf Habringer und Wolfgang Kreuzhuber. Das wunderbar miteinander harmonierende Künstlerduo lud am 24. Mai 2019 ab 22.00 Uhr zu einer musikalisch-literarischen Stunde im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen 2019 in den Mariendom Linz ein.

 

Ein frühlingshaftes musikalisch-literarisches Drei-Gänge-Menü hatten die beiden Künstler für das Publikum bei der Langen Nacht der Kirchen 2019 vorbereitet. Nach der Begrüßung durch Rudolf Habringer stimmte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber die Zuhörenden mit einer Estampie aus dem mittelalterlichen Robertsbridge Codex auf den neogotischen Raum ein. 

 

Vorspeise: Frische Brise aus dem Norden

 

Nach einer kurzen Überleitung auf das Motto des ersten Ganges „Frische Brise aus dem Norden“ spielte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber Dieterich Buxtehudes Choralvorspiel „Nun bitten wir den heiligen Geist“, BuxWV 208. Rudolf Habringer griff sogleich den Altmeister Buxtehude auf und gab eine Anekdote zum Besten, in der sich der junge Johann Sebastian Bach auf den Weg nach Lübeck zu Buxtehude machte – dummerweise erhielt er dort nicht nur ein lukratives Jobangebot, sondern ihm wurde auch die Ehe mit Buxtehudes Tochter nahegelegt. So weit reichte aber nicht einmal Bachs Liebe zur Musik. Im Anschluss daran musizierte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber Bachs Choralvorspiel „Komm, Gott Schöpfer heiliger Geist“, BWV 665.

Konzert im Bild

    Lichterspiel im Mariendom Linz bei der Langen Nacht der Kirchen 2019
    Lichterspiel im Mariendom Linz bei der Langen Nacht der Kirchen 2019
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Rudigierorgel
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    Rudolf Habringer beim Rezitieren
    zurück
    weiter

    Hauptspeise: Maienzeit, schöne Zeit!

     

    Mit Gedanken über den Wonnemonat Mai wendete sich Rudolf Habringer dem zweiten Gang mit dem Titel „Maienzeit, schöne Zeit!“ zu. Passend dazu musizierte Kreuzhuber Leopold Mozarts heiteres Werk „Für den May: Menueto Pastorello“. Und wo Vater Mozart ist, darf natürlich auch dessen Sohn Wolfgang Amadé nicht fehlen – dieser kam in einem von Rudolf Habringer rezitierten Brief von 1784 mit einem humorvollen Ratschlag zur Hochzeit an seine Schwester Nannerl zu Wort. In die Zeit der Mozarts entführte Domorganist Kreuzhuber mit seiner Improvisation im galanten Stil. Zum nächsten Stück – dem „Nachspiel in d“ von Justin Heinrich Knecht – leitete Rudolf Habringer mit zwei amüsanten Orgelgeschichten aus der schwäbischen Heimat des Komponisten Knecht über.

     

    Nachspeise: Träumerei in der Nacht

     

    Nach einer thematischen Einführung in den dritten Gang „Träumerei in der Nacht“ – passend zur Langen Nacht der Kirchen 2019 – musizierte Domorganist Wolfgang Kreuzhuber Robert Schumanns „Träumerei“ aus dessen Klavierzyklus „Kinderszenen“ in einer Orgelbearbeitung von Sigfrid Karg-Elert – wer nur das Original für Klavier kennt, mag überrascht sein, wie herrlich das berühmte Werk auf der Orgel klingt:

     

    Robert Schumann (1810–1856): Träumerei | Orgelbearbeitung: Sigfrid Karg-Elert (1877–1933) | Rudigierorgel: Domorganist Wolfgang Kreuzhuber

     

    Rudolf Habringer las passend dazu eine Anekdote zu Robert Schumann, in der dieser nach einem Klavierkonzert seiner Frau Clara gefragt wurde, ob er auch musikalisch sei … als er lächelnd bejahte, soll Schumann gefragt worden sein: „Auf welchem Instrument?“

     

    Mit einem verträumten Blues von Jon Laukvik griff Kreuzhuber abermals das Thema des dritten musikalisch-literarischen Ganges auf. Anschließend leitete Rudolf Habringer mit Anekdoten über den berühmten Johannes Brahms zum letzten Programmpunkt des Abends über – einer beeindruckenden Improvisation über Brahms‘ berühmtes „Wiegenlied“ („Guten Abend, gut Nacht!“) von Wolfgang Kreuzhuber. Boshafte Stimmen behaupten übrigens, Brahms habe für die Fertigstellung des Liedes so lange gebraucht, weil er immer wieder beim Komponieren darüber eingeschlafen sei. Das konnte bei Wolfgang Kreuzhubers beeindruckender, facettenreicher Improvisation jedoch nicht passieren ....

     

    Wolfgang Kreuzhuber (*1957): Improvisation über „Guten Abend, gut Nacht“ | Rudigierorgel: Domorganist Wolfgang Kreuzhuber

    zurück

    Stefanie Petelin

    Dommusikverein Linz/Stefanie Petelin

    Rudigier orgel erlesen
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber an der Chororgel

    „Ich wollte nie Organist in einer neogotischen Kirche werden …“

    ORGEL.KLANG.LEBEN

    Als Student träumte er davon, an einer schönen barocken Orgel zu wirken, jedoch sicher nie in einer neogotischen Kirche – doch es kam alles anders. Im Mariendom-Blog hat Domorganist Wolfgang Kreuzhuber mehr über seinen Alltag als Dommusiker verraten.

    25.06.
    Gerhard Raab

    Wechsel an der Orgelbank der Rudigierorgel

    Im Linzer Mariendom steht an der Rudigierorgelbank ein Generationenwechsel bevor: Zum Nachfolger des scheidenden Domorganisten Wolfgang Kreuzhuber wurde in einem Auswahlverfahren der 33-jährige Gerhard Raab bestellt.

    17.06.
    Rudigierorgel – erwacht aus dem Dornröschenschlaf

    Er hat die Rudigierorgel wachgeküsst: Wolfgang Kreuzhuber

    Nach mehr als 5.500 Gottesdiensten und über 80 Konzerten verabschiedet sich Domorganist Wolfgang Kreuzhuber in die Pension.

    10.06.
    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber vor der Rudigierorgel

    42 Jahre umgeben von lauter Pfeifen!

    Domorganist Wolfgang Kreuzhuber verabschiedet sich nach 42 Jahren an „seiner“ Rudigierorgel im Linzer Mariendom im Juli 2025 in die Pension. Und das tut er natürlich musikalisch.

    zurück
    weiter

    nach oben springen
    • Kontakt
      • Impressum
      • Datenschutz
    Dommusikverein Linz


    Baumbachstraße 3
    4020 Linz
    Mobil: 0676/8776-3112
    dommusikverein@dioezese-linz.at
    https://www.dioezese-linz.at/dommusikverein

    ...ihr Klang vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben...

    (SC6)

    anmelden
    nach oben springen